Gut zu wissen · Für Privat- und Gewerbekunden

Einwegkunststofffondsgesetz (EWKFondsG) – kurz erklärt

Was das Einwegkunststofffondsgesetz für Einweg-Getränkebecher bedeutet – und warum Sie sich bei unseren Glühweinbechern um nichts kümmern müssen.

2 Min. LesezeitStand: Oktober 2026von Glühweinbecher.com

Stand: Oktober 2026. Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechtsberatung. Maßgeblich sind das Einwegkunststofffondsgesetz, die Einwegkunststofffondsverordnung und das Verpackungsgesetz in der jeweils geltenden Fassung.

Seit dem 1. Januar 2024 gilt in Deutschland das Einwegkunststofffondsgesetz (EWKFondsG). Es betrifft auch Einweg-Getränkebecher – also Glühweinbecher aus Pappe mit Kunststoffbeschichtung und Thermobecher. Die gute Nachricht vorweg: Unsere Becher sind bereits lizenziert. Für Sie entstehen keine zusätzlichen Kosten und kein Aufwand.

InklusiveAbgabe nach EWKFondsG
InklusiveSystembeteiligung nach Verpackungsgesetz
0 €Zusatzkosten für Sie
KeineMeldung bei DIVID nötig

Was ist der Einwegkunststofffonds?

Hersteller bestimmter Einwegprodukte aus Kunststoff zahlen seit 2024 eine jährliche Abgabe in einen staatlichen Fonds, der vom Umweltbundesamt über die Plattform DIVID verwaltet wird. Mit dem Geld werden Städte und Gemeinden unterstützt, die Straßen, Parks und öffentliche Plätze von Einwegmüll reinigen. Zu den betroffenen Produkten gehören unter anderem To-go-Verpackungen und Getränkebecher.

Was bedeutet das für unsere Becher?

Zahlen muss der Hersteller bzw. Inverkehrbringer – also der, der die Becher in Deutschland erstmals verkauft. Das übernehmen wir für Sie:

  • Die Abgabe nach EWKFondsG ist bereits bezahlt und im Preis enthalten.
  • Die Systembeteiligung nach Verpackungsgesetz (Lizenzierung der Becher als Serviceverpackung) ist ebenfalls schon erledigt.
  • Das gilt für alle Glühweinbecher aus unserem Shop – Pappbecher wie Thermobecher.

Für Privatkunden

Sie müssen nichts beachten. Kaufen, befüllen, genießen. Leere Becher gehören in die Gelbe Tonne bzw. den Gelben Sack – oder auf Veranstaltungen in die bereitgestellten Sammelbehälter.

Für Gewerbekunden

Ob Weihnachtsmarkt, Gastronomie oder Vereinsfest: Wenn Sie unsere Becher an Ihre Gäste ausgeben, sind Abgabe und Lizenzierung bereits abgedeckt. Sie müssen sich für diese Becher weder bei DIVID registrieren noch Mengen melden.

Gut zu wissen: Wer befüllte Serviceverpackungen an Endkunden abgibt, muss sich in der Regel trotzdem einmalig und kostenlos im Verpackungsregister LUCID eintragen – auch bei bereits lizenzierten Bechern. Prüfen Sie bitte, ob das für Ihren Betrieb zutrifft.

Auf Wunsch bestätigen wir Ihnen die Lizenzierung gerne schriftlich, zum Beispiel für Ihre Buchhaltung oder den Veranstalter. Schreiben Sie uns einfach.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Sie brauchen eine Bestätigung der Lizenzierung oder haben eine andere Frage? Schreiben Sie uns.

Frage stellen
Muss ich als Käufer die Einwegkunststoffabgabe bezahlen?

Nein. Die Abgabe zahlt der Hersteller bzw. derjenige, der die Becher in Deutschland erstmals in Verkehr bringt. Bei unseren Bechern ist sie bereits bezahlt und im Preis enthalten.

Gilt das Gesetz auch für Pappbecher?

Ja. Getränkebecher aus Pappe mit Kunststoffbeschichtung zählen als Einwegkunststoffprodukte – genauso wie Thermobecher aus geschäumtem Kunststoff.

Muss ich mich bei DIVID registrieren?

Für Becher, die Sie bei uns kaufen, nicht. Registrieren und melden müssen sich Hersteller und Importeure – diese Pflicht erfüllen wir.

Was ist der Unterschied zum Verpackungsgesetz?

Das Verpackungsgesetz regelt die Sammlung und das Recycling (Systembeteiligung). Der Einwegkunststofffonds finanziert die Reinigung öffentlicher Flächen. Für unsere Becher ist beides bereits erledigt.